Was das Gute zerstört, heißt poneron, entgegen dem agatho dem wahrhaften Guten. Siehe Tit. Gut, aber was das Gute verdunkelt heißt kakon, entgegen dem kalo, dem Schönen, dem Lobenswürdigen. Alle Extremitaeten im Guten heissen perisseiai kakiaj [perisseiai kakias] Jac. 1,21. und beflecken das Gute. Diese solle man ablegen, aber das, was das Gute von nahem oder weitem zerstören will, solle man hassen, wie die Hölle. Röm. 12,9.
Daraus solte man lernen die Grad der Sünden zu taxiren. Kalon [kalon] und kakon [kakon] ist schwer zu unterscheiden. Ebr. 5,14. nemlich in verwickelten Fällen.