Bliz und Donner, Astrapae, Brontae.

Kommt vor Offenb. 4,5. 8,5. Der Bliz entstehet von zwei widerwärtigen Wesen im electrischen Feuer, und das hat auch im Himmel statt. Jesus sagt Luc. 10,18. Ich habe geschaut den Satan als einen Bliz aus dem Himmel fallen. Diß hat er als bloser Mensch nicht sehen können, daher uns diese Stelle zu erklären auch nicht zukommt. Was aber den Bliz an sich selbst betrift, so gehören dazu zwei in einer Gegenwirkung von Gott verbundenen Kräften in zwei Gattungen von Wesen. Einige sind finster, leidsam und ziehen das Feuer an sich, worauf der Ausdruck zielt: die Erde war wüst und leer und Finsterniß auf der Tiefe. Diese in sich ziehende, und alles verschlingende Kraft ist das Kuchen-Feuer, welches doch was unbeschreibliches in sich hat, gleichsam als einen Geist. Die andere Gattung hat die feurig webende flüchtige Kraft mehr in sich, das ist das electrische Feuer worauf die Worte zielen: Gott sprach: es werde Licht. Diese beide vermischen sich in einem Umlauf. Da wird die elastische Volatilität gebunden, das active und passive oder das wirkende und leidende Feuer hält einander die Wage; daher entstehet bei leichten annähernden Körpern eine Abwechslung der anziehenden und wegtreibenden Kraft. Heißt sonst sistole und diastole als der Anfang des Lebens, so daß sich näher bei dem Centro oder Quell-Punct das active durchs passive mit einer Entzündung durchschlägt und zur Durchblizung sich vereinigt. Es entstehet eine total-Resolution durch Bliz und Schlag. Es lauft durch einen Streit, und da geschicht eine Geburt aus Contrariis, ein Durchbruch, dadurchwird ein ausfliessendes Saam-Bild zu einem wachsenden Wesen erhoben, das im Centro seine Wurzel hat, und in eine gewisse Peripherie sich treibt. Diß hat Gott Ezechiel gezeigt: aus der finsteren Wolke brach Licht hervor. Diß Licht wurde durch Umlauf, Esch mitlakachat aus zwei Contrariis in sich selbst getrieben, und daraus entstund die blizende Kraft, welche also auch in geistlichen Kräften Statt hat Ezech. 1,13.14. Diß wird Herr Teller auch als ein jüdisch Wortspiel allzu sinnlich ansehen.

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