Viel sind berufen, wenige auserwählt. Beruf gehet an die viele durch ordentliche Predigt, und durch die Weißheit auf der Gassen Hiob 7,18. Wann der Mensch die Anerbietungen Gottes annimmt, so ists ein Zeichen, daß er verordnet ist. Es gibt einen Unterschied unter den Berufenen. Offenb. 17,14. Einige kommen auf weissen Pferden mit herab. Man erkennet aber die Hoheit des göttlichen Berufs nicht so gleich im Anfang der Bekehrung, sondern im Fortgang, wenn man seinen Beruf und Erwählung feste gemacht, da man dann Gott mit Freuden dankt, daß er uns seelig gemacht, und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach den Werken, sondern nach seinem Vorsaz und Gnade, die uns gegeben ist in Christo, vor ewigen Zeiten 2 Thess. 1,9.